Bitte beachten Sie, dass das CVUA-MEL am 30.06.2017 aufgrund eines Betriebsausfluges ganztägig geschlossen ist.

Zur Sicherstellung einer nachhaltigen Aufgabenwahrnehmung erstellt das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) auf dem Nachbargrundstück des Bestandsgebäudes an der Joseph-König-Str. 40 ein Erweiterungsgebäude. Die bisher am Standort Recklinghausen tätigen Mitarbeiter wechseln überwiegend voraussichtlich im Herbst 2018 nach Münster.

Viele unserer Lebensmittel befinden sich heute im ständigen Kontakt mit Kunststoffen: Ob der Joghurt im Plastikbecher, Wurst und Käse auf Einlegern in Plastikverpackungen oder Kaffee in To-Go-Bechern, die meisten dieser Verpackungen bestehen aus Polystyrol – eigentlich gedacht als Alternative zu Polycarbonat, das auf dem viel kritisierten Bisphenol A basiert. Doch auch beim Polystyrol können unbeabsichtigte Reaktionsprodukte entstehen.
Gemäß der Rahmenverordnung der EU für Lebensmittelkontaktmaterialien müssen Hersteller solcher Produkte gewährleisten, dass keine Bestandteile der Kontaktmaterialien ins Lebensmittel übergehen, die die menschliche Gesundheit gefährden können.
Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt in Münster (CVUA-MEL) konnte eine Methode entwickeln, um Styrololigomere in Lebensmitteln nachzuweisen.

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Mit dem vorliegenden Jahresbericht blickt das CVUA-MEL auf das Jahr 2015 zurück. Ein Jahr ohne größere „Lebensmittelskandale“ und Seuchenzüge, gleichwohl ein spannendes Jahr. Dieser Bericht informiert über Alltägliches, Schwerpunkte, Highlights unserer Arbeit und auch Kurioses, stellt aber lediglich einen kleinen Ausschnitt aus den vielfältigen Tätigkeiten des CVUA-MEL dar. Zu dem Jahresbericht

Im CVUA-MEL wurde kürzlich im Rahmen eines Projektes mit dem Umweltministerium NRW eine Status-Quo-Erhebung im Hinblick auf Übergänge des Stoffes Cyclo-di-BADGE (CdB) aus der Innenbeschichtung von Fischkonservendosen in das verpackte Lebensmittel durchgeführt. Bei CdB handelt es sich um ein Reaktionsnebenprodukt, welches bei der Herstellung von Epoxyphenolharzen entsteht. Diese Harze werden seit mehr als 40 Jahren als Beschichtungssysteme für Konservendosen verwendet, welche zur Verpackung von Lebensmitteln eingesetzt werden. CdB stellt eine Verunreinigung dar und wird nicht absichtlich eingesetzt. Bisher gibt es für diese Verbindung keine Höchstmengenregelung in der EU.